Phorus-Photo

1738 - 2008

Als eines der ältesten Häuser am Grund, einst Teil des größten Wirtshauses des Kaiserreichs, steht der Goldene Pelikan wie ein Fels in der Brandung des vorbeiströmenden Verkehrs.

 

Wurden andere, geschichtsträchtige Orte Wiener Kultur - auf der Wienzeile und wohl auch andernorts - (ver)modernisiert so blieb und bleibt das Sittel was es ist: Ein Eldorado und Rückzugsgebiet für Beislnostalgiker. Ein echtes und wahrhaftes Wiener Beils, so weit weg von den heute, in den Wochenendebeilagen diverser Tageszeitungen gelobten und gepriesenen Beisln (die den Namen wahrlich nicht mehr verdienen), dass man gerne nachzudenken vergisst, warum es so ist, wie es ist. Warum das Wiener Beisl für modern erklärt, von der Kritik in artfremde Sühären transplantiert und vereinheitlicht wurde im Streben nach Identität.

 

Küche und Keller, Gaststube, Stüberl und Garten: Wie sich´s gehört. Und wer nicht weiß, wie sich´s gehört, möge hingehen und demütig lernen und erkennen.

 

Lerchenfeldergürtel 51, 405 02 05, Do-Di 10:30-23:00

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